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Durststiller
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Mineralwasser fast unbegrenzt haltbar

Ein paar Flaschen Mineralwasser sollten in keiner Vorratskammer fehlen. Doch was tun, wenn das Verfallsdatum bereits abgelaufen ist, wenn man sich an den Reserven bedienen will? Ist der Durststiller jetzt ungenießbar oder gar gesundheitsgefährdend?
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 05.08.2026  12:00 Uhr

Mineralwasser in Glasflaschen hat in der Regel ein Mindesthaltbarkeitsdatum von zwei Jahren. Das bedeutet allerdings nicht, dass man es danach nicht mehr trinken könnte. Hersteller sind aus rechtlichen Gründen verpflichtet, ein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben. In original verschlossenen Glasflaschen bleibe Mineralwasser bei kühler und dunkler Lagerung nahezu unbegrenzt in guter Qualität erhalten, sagt Gabriele Kaufmann vom Bundeszentrum für Ernährung.

Bei Mineralwasser in PET-Flaschen ist meist eine Mindesthaltbarkeit von einem Jahr angegeben. Der Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) ist weniger dicht als Glas, sodass im Laufe der Zeit Kohlensäure entweichen kann. Kaufmann rät davon ab, PET-Flaschen längere Zeit bei Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung zu lagern. Hohe Temperaturen könnten dazu führen, dass Acetaldehyd aus dem Flaschenmaterial ins Wasser übergeht. Der Stoff gelte zwar als unbedenklich, das Wasser könnte dadurch jedoch seinen Geschmack und Geruch verändern. Einmal geöffnete Mineralwasserflaschen sollte man innerhalb von ein bis drei Tagen aufbrauchen. Riecht oder schmeckt Mineralwasser ungewohnt oder unangenehm, sollte es vorsichtshalber nicht mehr getrunken werden.

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