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»Hit hard and fast«
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Moderne Therapiestrategien bei Osteoporose

Viele Osteoporose-Patienten werden nicht adäquat versorgt. Selbst nach einem Knochenbruch erhalten Betroffene oft keine Therapie. Auf welche Risikofaktoren PTA achten können, wann welche Medikamente indiziert sind und wie Biosimilars die Versorgung verbessern könnten.
AutorKontaktVerena Schmidt
Datum 27.02.2026  16:00 Uhr

Prävention beginnt früh

Kann man auch präventiv in jungen Jahren etwas tun, um osteoporosebedingten Knochenbrüchen vorzubeugen? Die Prävention beruht Thomasisus zufolge auf drei Pfeilern: »Die erste Säule ist bei Mädchen ein regelmäßiger Zyklus mit einer ausreichenden Östrogenversorgung. Die zweite Säule ist die Stärkung der Muskulatur.« Dies sei aufgrund der Knochen-Muskel-Achse essenziell für den Aufbau der Peak Bone Mass, also die maximale Knochenmasse, die mit etwa 30 Jahren erreicht wird. Die dritte Säule: »Eine gute und ausgeglichene Ernährung mit ausreichend Calcium, Protein und Energie ist entscheidend für den Knochenaufbau. Diese sollte das ganze Leben über berücksichtigt werden.«

Und auch Vitamin D spielt für die Prävention eine wichtige Rolle. Die Speicher aus dem Sommer reichten Thomasius zufolge nicht, um den Winter zu überbrücken. Spätestens im Januar seien diese meist aufgebraucht. »Es sollte dringend von Oktober bis April supplementiert werden und ab dem 70. Lebensjahr ganzjährig«, so ihre Empfehlung.

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