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Brain Food
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Nahrung fürs Gehirn

Wer den Speiseplan abwechslungsreich und mediterran gestaltet, kann die kognitive Leistungsfähigkeit steigern. Die Mittelmeerkost soll vor Demenz schützen, die Nerven stärken und die Stimmung aufhellen.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 23.03.2020  13:00 Uhr

Bewegung für das Gehirn

Bewegung stimuliert den Nervenwachstumsfaktor BDNF (brain-derived neurotrophic factor), der selbst im Alter Gehirnzellen neu entstehen und wachsen lässt. Dadurch verbessern sich Denkprozesse, beispielsweise die Gedächtnisleistung. Ausdauersport wie Joggen, Walken, Schwimmen und Radfahren sind eine gute Basis. Aber auch Kraftübungen helfen: Der Organismus schüttet vermehrt Botenstoffe wie Myokine aus, die unter anderem vor Demenz schützen.

Besonders effektiv sind Kombinationen aus körperlichen und geistigen Übungen, bei denen auch die Koordination gefragt ist. Beispiele dafür sind Tanzen und Gymnastik- oder Aerobic-Kurse. Gehirn-Gymnastikübungen stammen aus der Kinesiologie (»Lehre der Bewegung«). Sie machen geistig wach und lösen Denkblockaden. Überkreuzbewegungen sind besonders wirkungsvolle Übungen.

Menschen, die häufig geistig anspruchsvollen Tätigkeiten nachgehen, immer wieder Neues lernen und soziale Kontakte pflegen, sind auch im höheren Alter noch mental fit und aktiv. Aber auch Regeneration ist wichtig: Schlafen wirkt wie eine Müllabfuhr im Gehirn und entsorgt schädliche Stoffe. Nicht nur die Dauer des Schlafes ist wichtig, sondern auch die Qualität.

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