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Schlaganfall
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Rezidiv trotz Blutverdünner

Menschen mit Vorhofflimmern haben ein etwa fünffach erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall, verglichen mit der Allgemeinbevölkerung. Diese Gefahr besteht auch dann noch, wenn diese Menschen ein orales Antikoagulans (OAK) einnehmen.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 17.07.2026  08:00 Uhr

Dann, so schreibt »Springer Medizin«, sind es immer noch zwei von hundert dieser Menschen jährlich, die trotz der Medikation einen Schlaganfall erleiden. Es ist besonders diese Patientengruppe, die ein hohes Rezidivrisiko für ein erneutes Ereignis trägt.

Um das künftig verringern zu können, haben Forschende um Federico De Santis von der Universität L’ Aquila in Italien nun die Auswertung einer europaweiten Studie vorgestellt. Danach waren unter den von einem Rezidiv trotz OAK Betroffenen überdurchschnittlich häufig jene, die eine mit den OAK interagierende weitere Therapie erhielten oder eine weitere zusätzliche Erkrankung hatten. Bei den Medikamenten waren es vor allem Protonenpumpenhemmer (PPI). Sie können das Blutungsrisiko unter OAK zusätzlich erhöhen. Bei den Krankheiten fand man neben dem Vorhofflimmern sogenannte Vorhof-Aurikel und lakunäre Infarkte. Die Autoren der Auswertung betonen, dass sich mehr erneute Schlaganfälle unter OAK verhindern ließen, würden Ärzte vermehrt auf die weitere Medikation sowie andere, zusätzliche Risikofaktoren für Schlaganfälle bei diesen Patienten achten.

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