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Schadstoffe in Konservendosen
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Öko-Test findet hohe Belastungen

Ravioli, Ananas, Linsensuppe: Wer hier zur Dose greift, kauft oft auch hormonwirksame Chemikalien ein. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von »Öko-Test«. Was heißt das für Verbraucher?
AutorKontaktdpa
Datum 29.08.2026  10:00 Uhr
Öko-Test: Vier Erkenntnisse zu Bisphenolen in Konservendosen

Öko-Test: Vier Erkenntnisse zu Bisphenolen in Konservendosen

  • Premiere: Dem Test-Team begegneten in der Untersuchung erstmals Dosenlebensmittel ohne Bisphenole – ein Linseneintopf und ein Heringsfilet. Vier weitere sind nur gering belastet.
  • Das heißt im Umkehrschluss aber: Bei den meisten – 42 der 52 – untersuchen Lebensmittel fällt die Belastung hoch oder sehr hoch aus.
  • In einer Portion Dosenravioli wies die Laboruntersuchung mehr als 800-mal so viel BPA nach, wie der TDI-Wert der EFSA vorsieht. »Schon hat eine 60 Kilo schwere Person bereits mehr BPA intus, als sie in über zwei Jahren aufnehmen sollte«, bricht es das Test-Team herunter.
  • Mancher Hersteller gibt auf »Öko-Test«-Nachfrage an, sich im Umstellungsprozess zu befinden, und zwar auf Außenlacke, in denen kein BPA zum Einsatz kommt.

Konservendosen vermeiden: Warum Glas eine Alternative ist

Ob in einer Konservendose BPA steckt, kann man ihr nicht ansehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft also lieber keine Lebensmittel in Dosen. Bis zur vollständigen Umsetzung des Verbotes kann man auf Glaskonserven umsteigen, rät die Verbraucherzentrale Sachsen.

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