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Mediennutzung außer Kontrolle
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Strategien für weniger Onlinezeit

Fünfeinhalb Stunden täglich – so lange sind die Menschen in Deutschland im Schnitt im Internet unterwegs. Und obwohl vielen bewusst ist, dass ihnen das nicht guttut, fällt es den meisten schwer, die Kontrolle über den eigenen Online-Medienkonsum zurückzugewinnen. Eine Strategie, wie das dennoch gelingen kann, haben Forschende aus Berlin, Stanford und Bristol erarbeitet.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 29.11.2022  16:00 Uhr

Provokateure nicht »füttern«

Der dritte Rat der Wissenschaftlerin gilt dem Umgang mit Trollen im Netz. Auf keinen Fall sollte bei »hate speech«, also bei rassistischen oder sexistischen Kommentaren, Beleidigungen und Drohungen, eingegriffen werden. »Denn genau das wollen diese Leute erreichen, die so etwas verbreiten: Sie wollen provozieren und fühlen sich bestätigt, wenn sie darauf eine Reaktion kriegen.« Es gelte »don’t feed the trolls!«.

Es ist aus Sicht von Kozyreva also besser, die Provokateure zu ignorieren, möglichst zu blockieren und den Vorfall den Plattformbetreibern zu melden – auch, um sich selbst zu schützen. »Wenn man sich auf Diskussionen mit solchen Leuten einlässt, kann das wirklich schädlich sein für die Psyche und für unsere Beziehungen zu anderen Menschen.«

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