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Sonnenschutz
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UV-Strahlung immer intensiver

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Intensität der ultravioletten Strahlung in Mitteleuropa deutlich zugenommen und damit das Risiko für gesundheitliche Schäden. Schutzmaßnahmen im Alltag werden immer wichtiger, und zwar schon im Frühling.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 21.04.2026  08:00 Uhr

Darauf macht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) aufmerksam. Messdaten im Rahmen einer Studie unter Beteiligung des Bundesinstituts für Strahlenschutz (BfS) zeigen, dass die monatliche UV-Strahlung in den Jahren zwischen 1997 und 2022 in Dortmund um mehr als 10 Prozent zugenommen hat, in Brüssel sogar um fast 20 Prozent. Dies ist laut DKFZ besorgniserregend, denn UV-Strahlung ist der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. An der aggressivsten Form, dem malignen Melanom, starben im Jahr 2023 hierzulande mehr als 3100 Menschen. 

Wichtigste Ursache der intensivierten UV-Strahlung ist die Zunahme der Sonnenscheindauer, vermutlich wegen des Klimawandels. Das BfS empfiehlt bereits im Frühjahr ab UV-Index 3 einen dem Hauttyp angepassten konsequenten Sonnenschutz auch bei bedecktem Himmel und wechselhaftem Wetter.

Mit regelmäßigem Eincremen ist es laut DKFZ nicht getan. Starke Sonne, vor allem mittags, gelte es zu vermeiden, schützende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille seien ein Muss. Babys und Kleinkinder seien besonders gut zu schützen.

Auch viele Jahre nach einem Sonnenbrand kann noch Hautkrebs entstehen. Weitere Sonnenschäden sind etwa beschleunigte Hautalterung mit Pigmentstörungen und Falten oder Augenschäden wie Linsentrübung.

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