Tückisch: Wie viel Glycerin ein Slush-Eis enthält, lässt sich nicht erkennen. Bislang müssen sich Hersteller nicht an Höchstmengen halten, wenn es um Glycerin in Slush-Eis geht. Die Verbraucherzentrale Bayern rät Eltern, an Slush-Eis-Ständen aktiv nachzufragen, ob der Zusatzstoff darin enthalten ist. Um gesundheitliche Risiken vollständig auszuschließen, gibt es allerdings nur eine Strategie (die Kindern allerdings nicht gefallen dürfte): den Verzicht auf den bunten Schneematsch aus dem Becher.
Womöglich können Eltern ihren Nachwuchs eine selbstgemachte Alternative zur Erfrischung schmackhaft machen.

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Die Stiftung Warentest schlägt als Slushy-Alternative eine sizilianische Granita vor. Dafür 200 Milliliter frisch gepressten Zitronensaft, 60 Gramm Zucker und 240 Milliliter Wasser sowie nach Belieben etwas Zitronenabrieb mischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Diese Mischung wandert für drei bis vier Stunden ins Tiefkühlfach, sollte dabei allerdings alle 30 Minuten mit einer Gabel durchgerührt werden. So entsteht eine dickflüssige, mit Eiskristallen durchsetzte Masse, die Ähnlichkeit mit Slush-Eis hat.
Übrigens: Auch aus Cola oder Limonade lässt sich auf diese Weise ein Slush-artiges Getränk zubereiten.