Anhaltende Beschwerden wie Husten oder Atemnot sollten ärztlich abgeklärt werden. / © Getty Images/South_agency
Bei Papst Leo XIV. wurde im Rahmen einer Routineuntersuchung ein Knoten in der Lunge gefunden. Es handelte sich um ein Lungenadenokarzinom, das zur Gruppe der nicht kleinzelligen Lungenkarzinome (NSCLC) gehört. Dass Lungenkrebs auf diese Weise auffällt, ist nicht selten – im frühen Stadium bemerken Erkrankte oft keine Symptome oder diese sind sehr unspezifisch.
Laut Krebsinformationsdienst können folgende Symptome auf Lungenkrebs hinweisen:
Hinter den Beschwerden muss nicht zwingend Lungenkrebs stehen, auch andere Lungenerkrankungen können sie hervorrufen, inklusive harmloserer Ursachen wie chronischer Bronchitis. Eine ärztliche Abklärung von Lungenbeschwerden ist aber in jedem Fall empfehlenswert, besonders für Raucherinnen und Raucher.
In diesem Jahr ist neu, dass Menschen mit hoher Tabakexposition an einem jährlichen Screening auf Lungenkrebs teilnehmen können. Dazu wird eine Niedrigdosis-CT verwendet, bei der im Vergleich zu einer üblichen Computertomografie nur etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Röntgenstrahlendosis zum Einsatz kommt.
Das Angebot richtet sich an starke Raucher beziehungsweise Ex-Raucher. Bezahlt wird die Untersuchung von der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn alle Kriterien erfüllt sind. Dazu gehören
Bei Erfüllung dieser Kriterien überwiegt der Nutzen der Früherkennungsmaßnahme die Risiken. Bei frühem Erkennen eines Tumors in der Lunge stehen bessere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung inklusive Heilungschancen. Zu den Risiken gehören beispielsweise falsch-positive Befunde.
Ob man für das Screening infrage kommt, prüft zum Beispiel eine allgemeinmedizinische Arztpraxis und stellt eine entsprechende Überweisung aus.