Es müssen ja nicht gleich Habanero-Chilis sein, die mit zu den schärfsten Chilis gehören. Zu viel Schärfe kann bei empfindlichen Menschen starke körperliche Reaktionen auslösen. In Maßen genossen, können scharfe Lebensmittel jedoch durchaus von Vorteil sein. / © Getty Images/FotoCuisinette
Trotzdem können Scharfstoffe wie Capsaicin aus Chili oder Gingerol aus Ingwer gesundheitliche Vorteile haben. Sie regen bestimmte Rezeptoren an, fördern möglicherweise die Durchblutung und könnten Stoffwechsel sowie Verdauung beeinflussen. Entscheidend ist allerdings die Menge: Zu viel Schärfe kann den Körper auch stark belasten.
Der Körper reagiert auf Schärfe ähnlich wie auf Hitze. Deshalb beginnen viele Menschen zu schwitzen, obwohl das Essen gar nicht heiß ist. Verantwortlich dafür sind spezielle Hitzerezeptoren im Nervensystem.
Schon kleine Veränderungen machen einen Unterschied:
Scharfes Essen ist mehr als nur ein Geschmackserlebnis – Scharfstoffe können Verdauung, Stoffwechsel und Durchblutung beeinflussen. Entscheidend bleibt aber die richtige Menge.