| Juliane Brüggen |
| 21.06.2026 12:00 Uhr |
Frische Kirschen glänzen und haben eine glatten, grünen Stiel. / © Getty Images/Westend61
Süßkirschen (Prunus avium), ein Steinobst aus der Familie der Rosengewächse, haben in Deutschland ihre Hauptsaison von Juni bis Juli. Die Früchte haben nicht nur einen hohen Wasseranteil und sind damit kalorienarm, sondern enthalten verschiedene Vitamine und Mineralstoffe sowie Fruchtsäuren, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, darunter die antioxidativ wirkenden Anthocyane. Es gilt: Je dunkler die Farbe, desto höher der Anteil an Anthocyanen. Der Zuckeranteil liegt bei etwa 13 Prozent.
Das steckt drin:
Kirschen reifen nicht nach. Die Früchte werden vollreif geerntet und sollten rasch verzehrt werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie in einer mit Küchenpapier ausgelegten Dose zwei bis drei Tage frisch, tiefgefroren einige Monate.
Ein fehlender Stiel, Risse und Beschädigungen sind Eintrittspforten für Fäulniserreger und können den Verderb begünstigen.
Madige Kirschen, die von der Kirschfruchtfliege befallen sind, erscheinen matt und teilweise weich.
Ein starker Essiggeruch weist auf den Befall der Kirschessigfliege hin und macht die Kirsche ungenießbar.
Von Süßkirschen zu unterscheiden sind Sauerkirschen, die einen höheren Gehalt an Fruchtsäuren und einigen Mikronährstoffen wie Folat aufweisen. Sie haben im Juli und August Hauptsaison und werden in der Regel verarbeitet, zum Beispiel in Kuchen, Konfitüre oder Kompott.
Fazit: Süßkirschen überzeugen mit ihrem Geschmack und Sommerfeeling. Sie enthalten außerdem antioxidativ wirksame Anthocyane und einige Vitamine und Mineralstoffe.