Als häufige Nebenwirkungen nannte die Gynäkologin Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Oberbauchschmerzen, Durchfall und Muskelkrämpfe. Der häufige Anstieg von Leberenzymwerten unter Fezolinetant hat mittlerweile dazu geführt, dass aufgrund der potenziellen Gefahr der Lebertoxizität bei den behandelten Frauen regelmäßige Leberfunktionstests durchgeführt werden müssen.
»Sowohl in Deutschland als auch der Schweiz müssen nun ALT (Alanin-Aminotransferase), AST (Aspartat-Aminotransferase) und Gesamtbilirubin bestimmt werden, in der Schweiz fällt zusätzlich die Überprüfung der ALP (Alkalischen Phosphatase) an. Bei Elinzanetant sind dagegen bislang keine Leberwertkontrollen erforderlich. In den klinischen Studien ergaben sich keine Hinweise auf eine Hepatotoxizität. Dennoch ist eine schwere Lebererkrankung eine Kontraindikation«, so die Expertin (siehe auch Tabelle).