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Symptome und Therapie
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Was Eltern über Kreidezähne wissen sollten

Weiße oder gelbe Flecken, poröse Zähne, Schmerzen beim Kauen – etwa jedes siebte Kind hat Kreidezähne. Was die Diagnose bedeutet und was Betroffene tun können.
AutorKontaktdpa
Datum 12.11.2024  12:00 Uhr

Was ist die Ursache von Kreidezähnen?

Die Ursache sei nicht abschließend geklärt, sagt Bekes. Es gebe mit großer Sicherheit mehrere Faktoren. Da die Mineralisierung der betrachteten Zähne um die Geburt und in der frühen Kindheitsphase geschehe, schaue die Forschung besonders auf diesen Zeitraum. In den Fokus geraten seien etwa Probleme im letzten Monat der Schwangerschaft, Frühgeburten, Kinderkrankheiten wie Bronchitis, Lungen- oder Mittelohrentzündungen oder Antibiotikagaben. Die betroffenen Zähne kommen meist erst um das sechste Lebensjahr oder später, und erst dann kann die Diagnose gestellt werden – dies erschwere die Ursachenforschung, sagt Bekes.

Seit wann tritt das Phänomen auf?

Den Begriff der Molaren Inzisiven Hypermineralisation (MIH) gibt es offiziell seit 23 Jahren. Das Phänomen wurde 2001 definiert und die Hauptmerkmale wurden herausgearbeitet. Tatsächlich gebe es jedoch bereits aus den 80er-Jahren eine Publikation, die entsprechende Symptome bei Kindern in Schweden beschreibe, sagt Bekes. In den vergangenen Jahren sei das Krankheitsbild immer mehr ins Bewusstsein gerückt.

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