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Wichtige Nährstoffe
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Was Schwangere essen sollten und worauf sie besser verzichten

Nicht mehr, sondern besser essen – so lautet die Devise bei der Ernährung während der Schwangerschaft. Denn was auf dem Teller landet, beeinflusst die Gesundheit des Kindes. Welche allgemeinen Grundsätze gelten, was bei vegetarischer Ernährung zu beachten ist und worauf werdende Mütter besser verzichten.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 12.08.2026  12:00 Uhr

Was ein Ungeborenes über die Ernährung mitbekommt, kann sich auf sein gesamtes Leben auswirken. Ernährt sich die werdende Mutter ausgewogen und abwechslungsreich, hat das Baby nicht nur beste Voraussetzungen für einen optimalen Start ins Leben. Dagegen kann eine einseitige Ernährung nachteilige Folgen haben, die sich unmittelbar etwa in Fehlbildungen wie dem offenen Rücken zeigen oder womöglich erst Jahre später bemerkbar machen. Wissenschaftler bringen unter anderem Volkskrankheiten wie Adipositas, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit ungünstigen Bedingungen im Mutterleib in Verbindung. Die Rede ist dabei von der »fetalen Programmierung«.

Die Forschung zeigt, dass metabolische Einflüsse, denen ein Fetus innerhalb der Gebärmutter ausgesetzt ist, seine Empfänglichkeit für spätere Krankheiten stärker prägen als bislang angenommen. Der Fetus passt sich mit Veränderungen der insulinsensitiven Organe und der neuroendokrinen Regelkreise dem Nahrungsangebot im Mutterleib an. Herrscht außerhalb des Mutterleibs jedoch ein anderes Nahrungsangebot, führt die Fehlprogrammierung zu einer erhöhten Krankheitsdisposition.

Nicht mehr Kalorien, sondern mehr Nährstoffe

Dabei ist es gar nicht kompliziert, sich als Schwangere richtig zu ernähren. Mit wenigen Ausnahmen gelten dieselben Empfehlungen wie für Frauen, die nicht schwanger sind. Ganz allgemein ist in der Schwangerschaft eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ideal, wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt. Dabei braucht der Körper nicht wesentlich mehr Kalorien, sondern mehr Vitamine und Mineralstoffe.

Erst in den letzten Monaten der Schwangerschaft ist ein geringfügiges Plus an Energie gefragt. Etwa 10 Prozent mehr Kalorien (kcal) dürfen es dann sein, also etwa 250 kcal pro Tag. Das entspricht einer Scheibe Vollkornbrot mit Schnittkäse und einer Tomate oder einem Becher Joghurt (150 g) mit einer Handvoll Obst und drei Esslöffeln Müsli.

Normalgewichtige Frauen sollten in der Schwangerschaft nicht mehr als maximal 16 kg zunehmen, Übergewichtige höchstens 10 kg. Liegt das Gewicht darüber, steigt nicht nur das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes und Geburtskomplikationen, sondern auch für späteres Übergewicht beim Kind.

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