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Absencen, Epilepsie und Sport
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Welche Sportarten sind geeignet und wo lauern Risiken?

Bayern-Star Jamal Musiala spricht offen über Absencen. Sie können im Zusammenhang mit Epilepsie auftreten. Da fragen sich auch Hobbysportler: Was ist problemlos möglich – und wo gibt es Risiken?
AutorKontaktdpa
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 20.08.2026  10:00 Uhr

Was tun bei einem epileptischen Anfall beim Sport?

Bei einer Absence, also einem meist kurzen Bewusstseinsaussetzer, sind nach Angaben der Broschüre normalerweise keine besonderen Hilfsmaßnahmen nötig. Der Anfall ist oft vorbei, bevor die Umgebung ihn bemerkt. Wichtig ist, auf Verletzungen zu achten und die betroffene Person anschließend über das Geschehen zu informieren.

Bei einem größeren Anfall mit Sturz und Krämpfen sollten gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt und die Dauer des Anfalls gemessen werden. Die betroffene Person darf nicht festgehalten werden. Sobald es möglich ist, kann sie in die stabile Seitenlage gebracht und der Kopf weich gepolstert werden.

Der Rettungsdienst unter 112 sollte gerufen werden, wenn die Krämpfe länger als fünf Minuten anhalten, der Anfall deutlich länger dauert als sonst, schwere Verletzungen entstanden sind oder vermutet werden, Wasser oder Erbrochenes eingeatmet wurde oder kurz danach ein weiterer Anfall auftritt.

Wer Sport in Gruppen macht, kann einen persönlichen Notfallplan bereitstellen. Der Plan kann Umstehende aufklären, wie die Anfälle aussehen, wann Hilfe nötig ist und ob die betroffene Person anschließend etwa eine Pause oder Unterstützung auf dem Heimweg braucht.

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