| Katja Egermeier |
| 01.03.2026 12:00 Uhr |
In den meisten Fällen ist jedoch ein erhöhter Puls, eine Tachykardie, das Problem. Um ihn langfristig zu senken und das Herz zu stärken, empfiehlt die Expertin regelmäßiges Ausdauertraining wie Laufen, Radfahren, Walken, Schwimmen oder moderates Krafttraining. Auch Meditation, Yoga und Atemübungen könnten den Puls beruhigen. Insgesamt sollte das Training pro Woche mindestens 150 Minuten maßvoll oder 75 Minuten intensiv ausgeführt werden.
Intensives Training sorge dafür, dass das Herz kräftiger pumpt und mehr Blut pro Schlag transportiert. »Möchte man seinen Gesundheitszustand verbessern, sollte man sich sportlich betätigen und damit das Herz stärken«, so Steinbach. Dazu trage auch guter Schlaf – sieben bis neun Stunden pro Nacht – und eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten bei. »Vermieden werden sollte hingegen übermäßiger Konsum von Koffein und Zucker, da diese den Puls erhöhen können.« Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr diene der Herzgesundheit, so die Expertin weiter. Dehydration könne den Puls erhöhen und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Der #PULSEDAY soll Herzrhythmusstörungen sichtbarer machen, umfassend aufklären und möglichst viele Menschen dazu motivieren, sich regelmäßig den Puls zu messen. Der Atkionstag wird organisiert von der Deutschen Herzstiftung.
Das Datum wurde laut Herzstiftung ganz bewusst gewählt: Es wird davon ausgegangen, dass im Verlauf des Lebens etwa 1 von 3 Personen eine relevante Herzrhythmusstörung entwickelt. Der 1. März – 1.3. – macht diese Häufigkeit sichtbar und zeigt, wie verbreitet das Problem ist.
Regelmäßiges, unkompliziertes Pulsmessen biete die Möglichkeit, frühzeitig Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus zu erkennen, so die Herzstiftung. Wer Veränderungen zeitnah bemerkt, könne schnell reagieren und eine ärztliche Abklärung veranlassen.