| Katja Egermeier |
| 27.04.2026 16:00 Uhr |
Um eine Chronifizierung zu vermeiden, empfiehlt es sich, zunächst die Hausärztin oder den Hausarzt aufzusuchen und mögliche Auslöser wie Allergien oder Medikamente abklären zu lassen. Anschließend kann eine weiterführende Diagnostik erfolgen – etwa durch Fachärztinnen und -ärzte aus der Zahnmedizin, der Psychosomatik, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder der Dermatologie.
Da die möglichen Ursachen sehr vielfältig sind, ist die Abklärung oft schwierig und langwierig. Betroffene sollten daher wissen, dass bei der Behandlung von Zungenbrennen häufig Geduld erforderlich ist.
Mögliche Therapien reichen – je nach Diagnose – von Antikrampfmitteln, Liponsäure gegen Nervenschädigungen, bestimmten Psychopharmaka und kognitiver Verhaltenstherapie bis hin zu Schmerzmitteln.
Bei starken Schmerzen ist der Einsatz von Lokalanästhetika oder Schmerzmitteln möglich. Salbei- oder Kamillentee, Myrrhepräparate und andere adstringierende Substanzen können Entzündungen und Schwellungen lindern. Teilweise sind auch Vitaminpräparate wie Panthenol einsetzbar.
Quellen: HNO-Ärzte im Netz, Initiative ProDente