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Mehr Medien- und Spielsucht
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Wenn Social Media für Kinder schädlich wird

In der Corona-Pandemie haben Kinder und Jugendliche mehr Zeit am Smartphone und am PC verbracht. Gestiegen ist dabei auch der Anteil derjenigen, die krankhaft spielen oder chatten, wie eine Studie zeigt.
AutorKontaktdpa
Datum 09.11.2021  16:00 Uhr

Nicht mehr umkehrbar?

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, zeigte sich pessimistisch. »Gerade für Kinder und Jugendliche mit bereits davor riskanter Mediennutzung waren die Lockdowns ein erheblicher gesundheitlicher Gefährdungsfaktor, der den Übergang in eine pathologische Mediennutzung quasi katalysiert hat.« Es sei zu befürchten, dass sich diese Fehlentwicklung auch nach Ende der Pandemie nicht einfach vollständig rückabwickeln lasse.

Thomasius verwies auch auf Empfehlungen der Gemeinsamen Suchtkommission kinder- und jugendpsychiatrischer Fachverbände. Demnach sollten Kinder bis zum Schulbeginn nur analog lernen und spielen und nicht mit Hilfe digitaler Medien. Ein eigenes Smartphone sollte vor der fünften Klasse tabu sein und die Nutzung danach sollten Eltern steuern und beaufsichtigen.

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