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Lebensmittelüberwachung
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Wo Gesundheitsrisiken lauern

Die knitterfreie Bluse, das Puzzlespiel oder die Oliven auf dem Vorspeisenteller: Potenzielle Gesundheitsgefahren können auch dort lauern, wo man es nicht sofort vermutet. Dazu gibt es nun neue Befunde.
AutorKontaktdpa
Datum 14.12.2023  11:00 Uhr

Bügelfreie Mode

Damit etwa Hemden oder Blusen möglichst ohne Falten bleiben, werden manchen Fasern Formaldehydharze zugesetzt. Beim Tragen könne durch Körperwärme und Verdunstung Formaldehyd freigesetzt werden - «ein Stoff, der als wahrscheinlich krebserzeugend gilt sowie allergische Hautreaktionen verursachen kann», hieß es. Fast sechs Prozent der rund 190 Proben hätten die festgelegte Konzentrationsgrenze überschritten, in etwa 45 Prozent sei Formaldehyd bestimmbar gewesen. Die Empfehlung der Fachleute: Solche Kleidungsstücke vor dem ersten Tragen immer gründlich waschen.

Allergieangaben auf Online-Speisekarten

Beim Bestellen sollten insbesondere Menschen mit Allergien aufpassen. Die Angaben zu Allergenen wie Weizen, Ei oder Milch im Netz seien oft noch unzureichend. Bei jedem zweiten der rund 1270 kontrollierten Betriebe im Vorjahr stellten die Behörden Verstöße gegen die Allergenkennzeichnung fest, etwa bei Pizza, Pasta, Brot, Mayonnaise und Rahmsoßen. Auch Verstöße beim Thema Deklarieren von Zusatzstoffen waren demnach häufig.

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