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Frosch im Hals
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6 häufige Gründe für ständiges Räuspern

Es stresst und fällt noch dazu unangenehm in Gesellschaft auf – häufiges Räuspern. PTA können besser dazu beraten, wenn sie verschiedene Ursachen kennen. Sechs wichtige im Folgenden.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 03.11.2026  08:00 Uhr

Grund 5: Angespannte Psyche

Auf die Psyche reagiert immer auch der Körper – und oft auch umgekehrt. Starker seelischer Stress verkrampft die Muskulatur in Hals und Kehlkopf. Heraus kommt dabei häufig der berühmte »Kloß im Hals«, das sogenannte Globusgefühl, das ein Mensch dann wegräuspern möchte. Daraus kann auch eine Art Tic entstehen, ein nervöses Räuspern, das nicht willentlich steuerbar scheint.

Sich das alleine abzugewöhnen, ist schwierig. Es existiert aber ein spezielles Therapieverfahren, das Habit-Reversal-Training oder HRT. Dabei schulen Therapeuten zunächst die Wahrnehmung Betroffener. Welches Gefühl kommt auf, bevor ich mich räuspern muss? Dann lernen sie, ein Ersatzverhalten zu etablieren. Das kann etwa ein kräftiges Schlucken bei leicht gesenktem Kopf sein, ein stummes, langsames Ausatmen oder ein entspanntes, leichtes Summen.

Grund 6: Kranke Schilddrüse

Eine vergrößerte Schilddrüse oder ein darin wachsender Knoten übt Druck auf die Luftröhre, die Speiseröhre und die dort verlaufenden Nerven aus. Gerade der Druck auf die Nerven kann auch weiter entlegene Areale beeinträchtigen, etwa im Gesicht, aber auch die unmittelbare Umgebung. Das entstehende Druckgefühl deutet der Organismus fälschlich als »zu viel Schleim« und reagiert reflexhaft mit Räuspern.

Auch eine chronische Entzündung der Schilddrüse, etwa durch eine Hashimoto-Thyreoiditis, kann die unmittelbare Umgebung beeinträchtigen und den Räusperreiz verursachen. Dazu muss die Schilddrüse auch nicht vergrößert sein. Bei Verdacht muss ein Endokrinologe die Schilddrüse beurteilen.

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