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Strategien und Rezepte
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7 Tricks, um weniger Fertiggerichte  zu essen

Fertiggerichte erscheinen vor allem attraktiv, wenn es schnell gehen soll. Ernährungs-Doc Matthias Riedl und die Foodbloggerind und Autorin Christina Heß erklären, wie gesunde und leckere Mahlzeiten auch ohne viel Zeitaufwand gelingen.
AutorKontaktdpa
Datum 22.06.2026  10:00 Uhr
4. Mahlzeiten nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen

4. Mahlzeiten nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen

Hunger, aber keine Zeit? Dann gilt es, aus vorgekochten Basiszutaten und zwei weiteren Elementen ein schnelles, vollwertiges Gericht zu zaubern. »Dafür braucht es on top Gemüse und eine Proteinquelle«, nennt Matthias Riedl die Formel.

Konkret könnte dies laut Heß vorgekochte Pasta mit halbierten Kirschtomaten, Fetawürfeln und etwas Pesto sein. Oder wie wäre es mit Rührei, ergänzt um eine Dose Bohnen und Salsa? Oder frisch verrührter Kräuterquark mit Kartoffeln und Rohkost? Die persönliche Lecker-Liste hat immer Antworten.

5. Ausgewählte Fertiggerichte zu Verbündeten machen

Es ist nicht alles schlecht, was fertig ist. Ernährungsexperte Matthias Riedl nennt die Faustregel: »Je kürzer die Zutatenliste, je weniger Zucker und Salz, desto besser.«

Laut Christina Heß trifft das auf viele Nudelsaucen aus dem Biomarkt oder TK-Gemüsepfannen zu. Also: erst lesen, dann kaufen. In absoluten Ausnahmefällen schwört die Mutter eines Sohnes auf Mürbe-, Pizza- oder Blätterteig aus dem Kühlregal. »Frisch und abwechslungsreich belegen, ab in den Ofen damit.«

6. Fertigsünden ein gesundes Upgrade verpassen

Plagt dennoch eine unbändige Lust auf Fertigpizza oder Ramen-Nudeln? »Besser pimpen« lautet Christina Heß' Motto dann.

Ramen lassen sich beispielsweise mit einem gekochten Ei, Nori-Algen (reich an Jod!), probiotischem Kimchi aus dem Asialaden und gehackten Frühlingszwiebeln toppen. Mit frisch geschnittenem Gemüse, Mais und/oder Mozzarella belegt, bekommt jede Billig-Margherita einen Nährstoff-Boost. Aus Sicht von Matthias Riedl ist dieses Vorgehen zwar nicht ideal, aber »jede zusätzliche unverarbeitete Ballaststoff- oder Proteinquelle wertet auf«.

7. Die Vorteile von unverarbeiteten Lebensmitteln sehen

Matthias Riedl warnt als Ernährungsmediziner und Wissenschaftler eindringlich vor Tütensuppen, Instantnudeln und Co., vor allem, wenn sie einen relevanten Teil der Ernährung ausmachen. »Sie sind keine Zeitersparnis, sondern verkürzen das Leben und fördern die Entstehung von Krebs und Depressionen.«

Dagegen zahlt sich der Verzicht schon nach kurzer Zeit aus: »Mit mehr Energie, einem strahlenderen Hautbild, einem stärkeren Immunsystem, besserer Laune und mehr Konzentration.« Der Körper verzeiht viel, selbst wenn bislang ein Großteil der Ernährung aus Fertiggerichten bestand: »Bereits nach drei Tagen beginnt sich die Darmflora zu erholen«, stellt Riedl in Aussicht.

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