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Anlagebedingten Haarausfall behandeln

Geheimratsecken, fusselig-dünnes Haar und kahler werdende Stellen am Hinterkopf: Das ist das typische Bild von anlagebedingtem Haarausfall. Lässt er sich irgendwie aufhalten?
AutorKontaktdpa
Datum 26.09.2024  13:00 Uhr

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Eine andere und auch dauerhafte Möglichkeit, dem Haarverlust etwas entgegenzusetzen, ist eine Haartransplantation. »Dabei nimmt man kleine Haarstücke vom Hinterkopf und setzt sie nach oben«, erklärt Dermatologin Kristina Fronhoffs. »Damit kann man einen guten Effekt erzielen, der auch permanent bleibt. Wie gut das Ergebnis ist, hängt vom Operateur ab – das muss schon gekonnt sein.«

Voraussetzung ist außerdem ausreichend dichtes Haar am Hinterkopf. Wie bei allen Eingriffen bestehen auch bei einer Haartransplantation Risiken. Zum Beispiel können sich Narben bilden oder die Wunden können sich infizieren.

Außerdem gebe es Hinweise aus Fallberichten, dass eine spezielle Lasertherapie sowie eine bestimmte Art der Eigenbluttherapie bei anlagebedingtem Haarausfall etwas bringen könne, sagt Kristina Fronhoffs. »Hier ist aber noch weitere Forschung nötig, bislang ist die Studienlage dazu schlecht.«

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