Cannabis sollte in der Schwangerschaft vermieden werden. / © Adobe Stock/pressmaster
»Schwangere sollen kein Cannabis konsumieren«, heißt es in den neuen Handlungsempfehlungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Seit der Teillegalisierung im Jahr 2024 sei das Thema in den Fokus geraten.
Aktuelle Studien zeigten einen Zusammenhang zwischen Cannabis und Frühgeburten, schreibt die Bundesanstalt. Außerdem führe der Konsum laut Studien im Schnitt häufiger zu einem zu kleinen und zu leichten Baby. Allerdings sei die Datenlage noch dünn, weshalb keine Aussagen zu längerfristigen Effekten gemacht werden könnten.
Außerdem wurden Hinweise zu Vitamin D neu in die Empfehlungen aufgenommen. Für eine ausreichende Versorgung genüge es, Gesicht, Hände und Arme zwei- bis dreimal pro Woche ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen – und zwar »für die Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde«. Nur wer sich selten draußen aufhalte, die Haut immer bedecke oder eine dunkle Hautfarbe habe, solle Vitamin-D-Präparate einnehmen.
Die Empfehlungen dienen Fachkräften als Grundlage, um Menschen zu beraten. Sie werden den Angaben zufolge von allen großen deutschen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Institutionen berücksichtigt.