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Personalwechsel in der Bundesregierung
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Carsten Linnemann wird Bundesgesundheitsminister

Nina Warken (CDU) soll neue Kanzleramtschefin werden. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann soll neuer Bundesgesundheitsminister werden. Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekannt gegeben.
AutorKontaktPZ
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Datum 24.07.2026  11:00 Uhr
Carsten Linnemann wird Bundesgesundheitsminister

Die Rochade innerhalb der CDU nimmt Gestalt an. Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender wird Thorsten Frei diesen Posten übernehmen. Seinen Job im Kanzleramt soll wiederum die aktuelle Bundesgesundheitsministerin Nina Warken übernehmen, wie Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat.

»Nina Warken hat in den vergangenen Monaten in der Bundesregierung als Gesundheitsministerin gezeigt, dass sie ein Ministerium führen, dass sie Reformen auch gegen Widerstände durchsetzen kann und dass sie auch vielfältige Themen in ihrer ganzen Komplexität beherrscht«, lobte der Kanzler. Die 47-jährige Politikerin aus Baden-Württemberg war bislang Gesundheitsministerin und hat mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz eines der großen Reformvorhaben der Koalition umgesetzt, die Strukturreform für das Gesundheitswesen steht allerdings noch aus. Auch ihre Apothekenreform hat Warken noch vor der Sommerpause über die Bühne gebracht.

»Herzlichen Dank für das Vertrauen«, sagte Nina Warken. Zur neuen Stelle sagte sie: »Ich werde sie mit voller Kraft, aber auch mit der nötigen Demut angehen.« Sie freue sich darauf, den Reformkurs weiter voranzutreiben, ergänzte aber, dass sie »die letzten 14 Monate sehr gerne Bundesgesundheitsministerin« war.

Weitere Reformen stehen an

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) soll zukünftig vom aktuellen CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann geführt werden. Er übernehme ein Ministerium, das zu einem zentralen Ressort in den Reformbemühungen der Regierung geworden sei, so Merz. Der Kanzler fügte jedoch auch hinzu, dass das Ministerium für den am schnellsten wachsenden Sektor der deutschen Volkswirtschaft stehe – den Gesundheitssektor.

Laut Merz soll Linnemann standfest und reformwillig sein. Er soll jetzt die Pflegereform und weitere strukturelle Reformen in der Gesundheitspolitik umsetzen. Während der Koalitionsverhandlungen habe er den Gesundheitsbereich mitverantwortet. »Er weiß also, wovon er spricht«, so Merz.

»Ich möchte diesen Job erfolgreich fortführen. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist, und deshalb gehe ich diese Aufgabe auch mit Demut und großem Respekt an«, sagte Linnemann. Die Themen Gesundheit und Familie würden alle betreffen. »Sie berühren, sie gehen nah, und deshalb ist dieses Thema so wichtig.«

Ausgelöst wurde die Personalrochade von dem Rücktritt des bisherigen Fraktionschefs: Jens Spahn und sein Mann hatten bekannt gegeben, dass sie Eltern geworden sind. Eine Leihmutter in den USA brachte ihren Sohn Georg zur Welt. In der Union brach ein Sturm der Empörung los, der zu Spahns Rücktritt als Unionsfraktionschef führte.

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