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Die Bremse lösen
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Checkpoint-Inhibitoren

Checkpoint-Inhibitoren sind neuartige Krebsmedikamente, die das Immunsystem bei der Krebsabwehr zurück ins Boot holen. Sie machen Strategien unwirksam, mit denen Krebszellen das Immunsystem manipulieren. Neu ist auch ihr Spektrum an Nebenwirkungen.
AutorKontaktUlrike Viegener
Datum 26.07.2019  17:00 Uhr

Nachschub in den Pipelines

Die hohe Frequenz von Neuzulassungen beziehungsweise Zulassungserweiterungen unterstreicht die große Bedeutung der Checkpoint-Inhibitoren. In nur wenigen Jahren haben sie sich bei unterschiedlichen Krebserkrankungen etabliert, und ihr Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. Die neuen Checkpoint-Inhibitoren greifen zum Teil an den inzwischen »klassischen« Kontrollpunkten CTLA-4 und PD-1 an, zum Teil sind sie aber auch auf andere Zielstrukturen ausgerichtet. Es wird vermutet, dass es noch weit mehr Checkpoints gibt, über die sich die Krebsabwehr beeinflussen lässt. Und nicht allein die zytotoxischen T-Zellen haben die Forscher dabei im Visier, auch Rezeptoren auf anderen Immunzellen wie zum Beispiel den natürlichen Killerzellen könnten erfolgversprechende Angriffspunkte für Checkpoint-Inhibitoren sein.

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