Sollen neue Pflanzen in die Wohnung oder in den Garten einziehen, prüfen Eltern am besten, ob sie für Kinder giftig sind. Die Aktion DSH bietet online eine Giftpflanzendatenbank an und auch eine Positivliste mit Pflanzen, die Eltern sich ruhigen Gewissens in den Garten pflanzen können. Dazu zählen Rosen, Lavendel und Margeriten.
Einen Überblick über zahlreiche Giftpflanzen bietet auch eine Serie des PTA-Forums.
Das Kind hat von einer Pflanze mit giftigen Bestandteilen genascht? Dann gilt für Eltern: Einmal tief durchatmen, Ruhe bewahren und dann eventuell vorhandene Pflanzenreste aus dem Mund des Kindes entfernen. Eltern können ihrem Kind nun ein oder zwei Gläser Wasser oder Tee zu trinken geben, wie das BfR rät. Die schädlichen Stoffe im Körper des Kindes werden dadurch verdünnt.
Für eine Risikoeinschätzung und um das weitere Vorgehen zu besprechen, rufen Eltern nun am besten beim zuständigen Giftinformationszentrum an. Eine Übersicht über Giftnotrufe ist online zu finden.
Am besten haben Eltern beim Anruf Antworten auf folgende Fragen parat, die das BfR aufzählt:
Zeigt das Kind starke Vergiftungssymptome wie Bewusstlosigkeit oder Atemnot, ist das ein Fall für den Notruf 112.