Ein erfolgreiches Impfangebot in der Apotheke ist immer Teamarbeit. Hierzu tragen PTA bereits heute maßgeblich bei. Der tatsächliche Zeitgewinn durch impfende PTA wird in vielen Apotheken allerdings geringer ausfallen als gedacht, da der Gesetzgeber die Delegation sehr eng begrenzt hat. Die tatsächliche intramuskuläre Injektion dauert höchstens einige Minuten. Deutlich mehr Zeit beanspruchen Aufklärung und Anamnese. Diese Aufgaben verbleiben beim Apotheker. In Zeiten hoher Nachfrage wie vor der Grippesaison könnten allerdings geringfügig mehr Patienten versorgt werden, ohne zusätzliche Apotheker für das Impfen einbinden zu müssen. Für PTA erweitert sich durch die zusätzliche Qualifikation der Aufgabenbereich und ihre Kompetenzen können besser genutzt werden. Das könnte für einige ein Zeichen ihrer Wertschätzung sein und die Arbeit abwechslungsreich gestalten.