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Weltherztag
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Fünf Tipps für ein stärkeres Herz

Etwas für ein gesundes Herz zu tun, zahlt sich immer in mehr Lebensqualität aus. Darauf weisen die Deutsche Herzstiftung, der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen und die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich des heutigen Weltherztages gemeinsam hin. Fünf einfache Tipps, wie man das Herz unterstützt.
AutorKontaktdpa
Datum 29.09.2026  14:00 Uhr
Fünf Tipps für ein stärkeres Herz

Die eigenen Werte kennen

Vor allem Patienten und Patientinnen mit Herz-Kreislauferkrankungen sollten ihren Blutdruck und die Cholesterinwerte ebenso wie den Blutzuckerwert kennen und regelmäßig kontrollieren. Der Blutdruck etwa lässt sich zu Hause mit einem Gerät selbst überprüfen. Ansonsten geht das auch in einer Apotheke oder beim nächsten Arzttermin.

Weil Früherkennung wichtig ist, sollte am besten jede und jeder diese Werte einmal checken lassen, etwa bei der nächsten ärztlichen Routineuntersuchung.

Aufs Rauchen verzichten

Die Devise ist: Am besten gar nicht erst anfangen, ansonsten möglichst schnell damit aufhören. So schwer ein Rauchstopp fällt, diese Aussicht kann vielleicht motivieren: Innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Aufhören sinkt das Herzinfarktrisiko um die Hälfte, heißt es von der Deutschen Herzstiftung. Sie rät Rauchern, sich ein verbindliches Ausstiegsdatum zu setzen und dann in kleinen Schritten anzufangen.

Gewicht reduzieren

Zu viele Kilos auf der Waage belasten Herz und Kreislauf und machen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes wahrscheinlicher. Hier sind die Stellschrauben Bewegung und Ernährung:

  • Bewegung bedeutet nicht unbedingt: schweißtreibendes Training. Jeder Schritt im Alltag zählt. Etwa, wenn manche Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden statt mit dem Auto.
  • Die Ernährung sollte ausgewogen und pflanzenbetont sein. Zucker und stark verarbeitete Produkte sollten reduziert werden. Auch ein Zuviel an Salz kann dem Herzen schaden. Stattdessen gehören Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel auf den Speiseplan.

Entscheidend ist: Einfach anfangen. Hilfreich kann außerdem das Zusammentun mit anderen Menschen, denn das meiste fällt im Team leichter als allein.

Sich Ruhe gönnen

Dauerhaft zu wenig oder zu viel Schlaf ist schlecht fürs Herz. Laut der Herzstiftung sind im Schnitt sieben Stunden pro Nacht ideal. Zu einem guten Schlaf können feste Zeiten und Abendrituale beitragen, ebenso frische und rund 18 Grad kühle Luft im Schlafzimmer. Vermeiden sollte man späte und schwere Mahlzeiten, spätes Kaffeetrinken und Powernapping, also kurze Nickerchen, nach 15 Uhr.

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