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Micro Habits
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Gewohnheiten für zwischendurch

Im Apothekenalltag bleibt oft kaum Zeit zum Durchatmen. Große Veränderungen wirken da wie ein weiteres To-do auf einer ohnehin langen Liste. Doch manchmal sind es gerade die kleinsten Gewohnheiten, die den größten Unterschied machen können. Wie sogenannte Micro Habits dabei helfen, Stress zu reduzieren und das eigene Wohlbefinden zu stärken.
AutorKontaktCaroline Wendt
Datum 31.07.2026  08:00 Uhr

Klein und effektiv

Doch welche Routinen eignen sich, um sie einfach am HV-Tisch umzusetzen? Auch hier greift die Devise »je kleiner, desto besser«. Gewohnheiten, die weniger als eine Minute dauern, lassen sich leicht integrieren und fallen nicht unangenehm auf.

So können beispielsweise drei langsame, tiefe Atemzüge helfen, vor einem Kundengespräch oder vor dem nächsten Telefonat kurz zur Ruhe zu kommen und den Fokus neu auszurichten. Ebenso lässt sich jeder Gang ins Backoffice oder ins Lager mit einem Schluck Wasser verbinden. Das fördert nicht nur die Flüssigkeitszufuhr, sondern schafft auch einen kleinen Moment, um im oft hektischen Arbeitsalltag bewusst an sich selbst zu denken. Wer häufig unter Verspannungen leidet, kann sich zudem angewöhnen, regelmäßig die Schultern zu lockern oder den Nacken sanft zu dehnen.

Doch nicht nur der Körper profitiert von kleinen Routinen. Auch mental können Micro Habits dabei helfen, den Arbeitsalltag strukturierter und gelassener zu erleben. So kann ein kurzes Innehalten nach jedem Kundengespräch dabei unterstützen, gedanklich mit einer Situation abzuschließen, bevor die nächste beginnt. Ebenso kann es guttun, sich zum Feierabend drei Dinge vor Augen zu führen, die an diesem Tag gut gelungen sind – sei es eine erfolgreiche Beratung, ein freundliches Kundengespräch oder die Unterstützung durch ein Teammitglied.

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