| Katja Egermeier |
| 02.09.2021 11:00 Uhr |
Konkret schlägt die DGEM-Präsidentin etwa schwarze Johannisbeeren und Sanddorn als Ersatz für Goji-Beeren vor. Zum Vergleich: Getrocknete Goji-Beeren enthalten etwa 48 mg Vitamin C pro 100 g. Dieselbe Menge frische schwarze Johannisbeeren enthält dagegen ganze 181 mg Vitamin C – und schlägt die Goji-Beere damit um Längen. Ähnlich verhält sich, vergleicht man den Anthocyan-Gehalt von Brombeeren (153 mg pro 100 g) und Açai (111 mg pro 100 g). Und auch der Hafer kann mit 4,25 g Eisen pro 100 g gut mit Quinoa mithalten, das mit 4,57 g pro 100 g nur knapp darüber liegt.
Wer weit gereiste Superfoods jedoch möge, könne sie aus ernährungsphysiologischer Sicht natürlich auch weiter konsumieren, erklärt Bosy-Westphal. »Immerhin enthalten sie wertvolle Vitalstoffe.« Es lohne sich jedoch, auch heimische Superfoods in den Speiseplan zu integrieren.