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Influencerin pta.perle
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Inspirationsquelle Instagram

»Rückblickend waren es oft genau die Momente des Zweifelns, die mich zu den größten Veränderungen geführt haben«, schreibt PTA Jessica Werle in ihrem Instagram-Account. Das wollte PTA-Forum genauer wissen und hat mit @pta.perle gesprochen.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 20.08.2026  08:00 Uhr
Perspektivwechsel gegen Alltagstrott

Perspektivwechsel gegen Alltagstrott

Nach 18 Jahren in der gleichen Apotheke kam dann der Einbruch – in Form von Ernüchterung und der Frage, ob das denn alles gewesen sein kann. »Immer der gleiche Trott: Gefühlt kannte ich jeden Ablauf, wusste, wo die Probleme liegen, und konnte jeden Kunden mit Namen benennen. Ich war müde vom Alltag«, beschreibt sie die damals aufkommenden Zweifel an ihrem Beruf.

Der Alltagsmüdigkeit begegnete sie damals mit dem Wechsel in ein anderes Apothekenteam. So kamen die neuen Herausforderungen ganz allein. »Anfangs hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Denn mit meinen Kolleginnen der alten Arbeitsstätte war ich auch privat sehr eng. Das war für mich schon ein großer Schritt, aus diesem ganzen Team herauszugehen. Aber mir war klar: Wenn ich mich selbst entwickeln möchte, muss ich das Umfeld wechseln.« Es hat sich gelohnt: Die Freude am Beruf ist bei der mittlerweile 42-Jährigen wieder da.

Gemeinsam sind wir stärker

Als eigentlichen Gamechanger wertet sie ihre Aktivitäten bei Instagram, die Möglichkeiten, mit anderen zu kommunizieren und zu netzwerken. »Man tauscht über die Kommentarfunktion oder Direktnachrichten so viel an Erfahrungen aus – auch Dinge, die man im Kollegenkreis nicht unbedingt anspricht. Da ergibt sich eine ganz neue PTA-Community. Und man merkt: Man ist nicht allein; es gibt so viele andere PTA, die den Beruf genauso mögen und ihn für andere spiegeln möchten, wie man selbst. Natürlich besteht bei Instagram der Kampf um Likes. Dennoch finde ich wichtig, dass wir uns als Gruppe sehen und präsentieren. Im Endeffekt wollen wir ja alle das Gleiche.«

Besonderes Highlight sind für sie deshalb Messebesuche wie jetzt die anstehende Expopharm. »Weil man sich dann persönlich trifft.« Über die Jahre sei ein gutes Netzwerk entstanden, zu manchen fast schon freundschaftlich. »So gratulieren wir uns zum Geburtstag oder sprechen uns zum Beispiel mit der Hotelbuchung ab, damit man abends nicht allein ist«, gewährt sie Einblick.

Laut Werle bietet Social Media eine neue Möglichkeit, sich mitzuteilen, auf Probleme innerhalb des Berufs oder des Gesundheitssystems aufmerksam zu machen und dabei selbst als Sprachrohr zu fungieren. »So kann man etwas bewegen. Denn man kommt mit Menschen in Kontakt, die man früher nie erreicht hätte.«

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