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Brunnenkresse
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Kleine Blätter, große Wirkung

Scharf, frisch und voller wertvoller Inhaltsstoffe: Brunnenkresse zählt laut Studien zu den gesündesten Gemüsesorten der Welt – mit der höchsten gemessenen Nährstoffdichte. Und doch wird das heimische Wildgemüse oft unterschätzt.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 04.05.2026  08:00 Uhr

Das Beste herausholen

Frische Brunnenkresse ist vor allem im Frühjahr und Frühsommer erhältlich, zunehmend aber auch ganzjährig im Handel. Knackige, tiefgrüne Blätter ohne welke Stellen stehen für Frische. Beim Sammeln in der Natur ist Vorsicht geboten: Nur aus garantiert sauberen Gewässern ernten, da Verunreinigungen oder Parasiten ein Risiko darstellen können. Brunnenkresse aus kontrolliertem Anbau ist die sicherste Wahl.

Es empfiehlt sich, das Wildgemüse möglichst roh zu verzehren, da Hitze einen Teil der wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. So sollte das Wildkraut am besten erst kurz vor dem Verzehr gewaschen und zubereitet werden – so bleiben Aroma und Nährstoffe optimal erhalten. Auch die kleinen weißen Blüten der Brunnenkresse sind essbar und eignen sich mit ihrer mild-würzigen Schärfe ideal als dekorative und aromatische Ergänzung für Salate und kalte Speisen.

Ihr würziger Geschmack macht Brunnenkresse zu einer idealen Zutat für Salate, Smoothies oder als Brotbelag. Schnell und unkompliziert ist ein Brunnenkresse-Pesto (circa 3 Gläser) gezaubert: 150 g Brunnenkresse, 60 g angeröstete Pinienkerne, 50 g Parmesan, 1 Knoblauchzehe und 120 bis 150 ml Olivenöl kurz pürieren. Mit Salz, Pfeffer und 1 bis 2 TL Zitronensaft abschmecken, in Gläser füllen und mit etwas Öl bedecken. Ergibt ein fein-nussiges, frisches Pesto – ideal zu Pasta, Brot oder Gemüse. Wer es noch einfacher mag, streut frische Brunnenkresse über ein belegtes Brot oder mischt sie in einen Kräuterquark oder Frischkäse – eine schnelle Möglichkeit, den Speiseplan aufzuwerten.

 

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