| Isabel Weinert |
| 29.10.2026 08:00 Uhr |
PTA können Menschen mit chronischen Krankheiten dafür sensibilisieren, ihre Dauermedikation immer rechtzeitig zu besorgen. / © Adobe Stock/gpointstudio
Immer wieder passiert es: Ein Mensch mit einer chronischen Krankheit hat vergessen, sich rechtzeitig um seine Dauermedikation zu kümmern, und kommt mit dem Wunsch und bestenfalls auch mit einer Verordnung kurz vor knapp in die Apotheke. Normalerweise gelingt es, den Patienten noch zu versorgen, bevor er gar nichts mehr hat. Aber in Zeiten womöglich drohender Internet-/Serverausfälle, die sich durchaus auch mal auf Bestellungen und weitere Prozesse der Versorgung auswirken könnten, tun PTA gut daran, chronisch kranke Kunden mit der Tendenz, auf den letzten Drücker Nachschub zu holen, dafür zu sensibilisieren, dass das im Zweifel auch mal nicht funktionieren könnte.
Und ebenso, wie sich Menschen über einige Tage zu Hause mit Nahrung und Wasser versorgen können sollten, so sollten es diejenigen, die darauf angewiesen sind, erst recht mit ihren Medikamenten inklusive einer Hausapotheke. Das gilt vor allem für Krankheiten, die ohne Medikation das Leben bedrohen oder bedrohen können, wie etwa Typ-1-Diabetes, Asthma, Epilepsie oder ein schwer zu beherrschender hoher Blutdruck. Hier ist es besonders wichtig, dass Betroffene lernen, in puncto Arzneimittel für sich selbst Vorsorge zu treffen. Auch die Frage nach dem Zubehör bei Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes lohnt sich, denn alles Insulin der Welt hilft überhaupt nichts ohne Spritze oder Kanüle, um es überhaupt in den Menschen zu bekommen. Das gilt ebenso für die »Ausrüstung« bei Insulinpumpentragenden.