| Juliane Brüggen |
| 18.03.2026 08:00 Uhr |
Nach dem Einsetzen einer neuen Patrone muss der Respimat mehrmals ausgelöst werden. Dazu werden folgende Schritte wiederholt, bis eine sichtbare Sprühwolke austritt: Spannen, Schutzkappe öffnen, Mundstück Richtung Boden halten, Sprühstoß auslösen und anschließend Schutzkappe wieder schließen. Sobald eine sichtbare Sprühwolke austritt, wird der Vorgang noch dreimal wiederholt.
Wurde der Respimat länger nicht benutzt, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
Der Respimat hat eine Dosisanzeige, die die in der Patrone enthaltenen Hübe einzeln herunterzählt. Wenn nur noch 10 Hübe enthalten sind, sollten Patienten eine neue Patrone bereitlegen. Erscheint ein weißer Pfeil auf rotem Grund in der Dosisanzeige, ist die Patrone leer und kann ausgetauscht werden – so geht’s:
Beim wiederverwendbaren Respimat finden sich Kontrollkästchen auf dem Etikett, mit denen Patienten die Anzahl der verwendeten Patronen nachverfolgen können. Sind alle Kästchen abgehakt, muss der Inhalator ersetzt werden.
Grundsätzlich ist das Device drei Monate nach der ersten Anwendung zu entsorgen, jedoch nicht über den Hausmüll, sondern je nach den lokalen Vorgaben über den Recyclinghof, Gewerbehof oder ein Schadstoffmobil.
Das Mundstück einschließlich der Metalldüse im Inneren soll mindestens einmal wöchtlich mit einem feuchten Tuch gereinigt werden, bei Bedarf auch die Außenseite.
Bei Raumtemperatur und vor Sonne geschützt aufbewahren.