Knieverletzungen passieren vor allem durch abrupte Belastungs- und Richtungswechsel. / © Getty Images/Jacob Wackerhausen
»Viele schwere Knieverletzungen im Fußball passieren nicht durch Fouls, sondern durch abruptes Abstoppen, Landungen nach Sprüngen oder schnelle Richtungswechsel«, sagt Professor Frank Hildebrand, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Besonders kritisch wird es, wenn das Bein in diesen Situationen nach innen abknickt, also in eine X-Bein-Stellung. Sie belastet das Kniegelenk stark.
Sportlerinnen und Sportler können aber vermeiden, dass das Knie in diese ungünstige Position gerät – und zwar, indem sie auf die richtigen Übungen setzen. Die Deutsche Kniegesellschaft, die Teil der DGOU ist, hat mit »Stop X« ein kostenloses Trainingsprogramm entwickelt, das zum Aufwärmen ins Mannschaftstraining eingebaut werden kann. Man kann es aber auch individuell zu Hause durchführen.
Was genau Fußballspielerinnen und -spieler trainieren sollten – und wie:
Kommt es doch zu einer Verletzung, verrät die PEACE–Regel, worauf es in den ersten drei Tagen ankommt:
Was genau wie schwer verletzt ist, kann nur ein Arzt oder einer Ärztin beurteilen. Gerade bei starken Schmerzen oder wenn Auftreten unmöglich ist, sollte man die Verletzung unbedingt abklären lassen.
Ab Tag vier nach der Verletzung kommt die LOVE–Regel ins Spiel: