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Harninkontinenz und Absenkung vorbeugen
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Fünf Übungen für einen stärkeren Beckenboden

Ist der Beckenboden geschwächt, kann das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – etwa durch Harninkontinenz. Vor allem Frauen verlieren nach Schwangerschaft und Geburt häufig die Kontrolle über ihre Blase. Wie sich die Muskulatur im Becken gezielt stärken lässt, erklärt die AOK.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 07.08.2026  16:00 Uhr

Doch nicht nur Schwangerschaft und Geburt belasten den Beckenboden. Auch Bewegungsmangel, Übergewicht, langes Sitzen oder eine schlechte Körperhaltung können der Beckenbodenmuskulatur zusetzen. Das wirkt sich nicht nur auf die Schließfunktion von Harnröhre und After aus, sondern kann bei Frauen auch die Freude am Sex und bei Männern die Potenz beeinträchtigen, wie die AOK erklärt. Ein gut trainierter Beckenboden beuge zudem Rückenschmerzen vor und unterstütze eine aufrechte Körperhaltung.

Starker Beckenboden – ganz nebenbei

Die gute Nachricht: Der Beckenboden lässt sich mit wenig Aufwand im Alltag trainieren. Schon wenige Minuten täglich können laut AOK ausreichen, damit sich nach einiger Zeit erste positive Veränderungen bemerkbar machen.

Dafür lassen sich beispielsweise Wartezeiten gut nutzen, etwa an der Supermarktkasse: Einfach den Beckenboden mehrfach hintereinander abwechselnd anspannen und wieder entspannen.

Auch beim Heben schwerer Gegenstände sollte die Beckenbodenmuskulatur bewusst angespannt werden. Beim Niesen oder Husten empfiehlt es sich zudem, Kopf und Oberkörper leicht nach hinten zur Seite zu drehen. Das entlastet den Beckenboden.

Zusätzliche Unterstützung bieten Ausdauersportarten wie Radfahren, Laufen und Schwimmen. Auch Gymnastik, Yoga und Pilates tragen dazu bei, die Beckenbodenmuskulatur zu kräftigen.

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