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Clusterkopfschmerz
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Schmerzintensität extrem hoch

Clusterkopfschmerzen werden immer häufiger diagnostiziert. Anlässlich des Kopfschmerztages sprechen eine Ärztin und ein Betroffener über die Erkrankung, die mit einem hohen Leidensdruck einherget.
AutorKontaktdpa
Datum 07.09.2026  10:00 Uhr

Erwerbsunfähigkeit und Depressionen können die Folge sein

»Es gibt auch prophylaktische Medikamente, die täglich eingenommen die Attacken unterdrücken können. Sie wirken jedoch nicht bei allen Patienten und haben oft unangenehme Nebenwirkungen«, erläutert die Expertin. Oft führten die Schmerzen bei Betroffenen zu Erwerbsunfähigkeit und Depressionen. »Sie erleben einen Verlust von sozialen Kontakten, von Arbeit und allem, was zum Leben gehört.«

Dem Betroffenen Laurin Eckert ist bewusst, dass er noch Glück im Unglück hat. Wenn ihn die Schmerzen anfallen, versucht er dennoch so viel Normalität wie möglich herzustellen und auch zu arbeiten. »Wenn ich keine Ablenkung erfahre, würde ich durchdrehen.« Er erlebe die Phasen als rastlose Zeit, wolle sich aber nicht hängenzulassen, lieber spazieren gehen oder etwas Tolles erleben. Er sei froh, mit Medikamenten und Sauerstoff leben zu können. »Es ist ein gutes Leben, es lohnt sich.«

Großrau: »Positiv denken. Das sagen wir allen unseren Kopfschmerz-Patienten. Ein positives Mindset ist der entscheidende Punkt.« Wenn man alles nur pessimistisch sehe, werde es auch nicht besser. Nur mit positiver Einstellung gebe es eine Chance. So denkt auch Eckert. Er möchte sich in einer Selbsthilfegruppe engagieren und Erfahrungen weitergeben an jene, die schlimmer dran sind als er selbst.

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