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Risiko Borreliose und FSME
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Sechs Tipps rund um Zeckenschutz

Ob im Wald, Garten oder Park: In der milden Zeit des Jahres sind nicht nur Menschen vermehrt im Grünen unterwegs – auch Zecken sind es. Wie schützt man sich am besten – Stichwort: Borreliose und FSME?
AutorKontaktdpa
Datum 17.04.2026  16:00 Uhr
Tipp 5: Einstichstelle im Blick behalten

Tipp 5: Einstichstelle im Blick behalten

Ist der Blutsauger entfernt, sollte man die Einstichstelle desinfizieren und fotografieren, rät die Apothekerkammer. Weiterer Tipp: sich das Datum des Zeckenstichs notieren.

In den Wochen danach sollte man regelmäßig checken: Gibt es Hautveränderungen? Ein Symptom für Borreliose ist nämlich eine kreisrunde Rötung, die sich immer weiter ausbreitet und einen Durchmesser von 20 Zentimetern erreichen kann. Mit einer solchen Hautveränderung sollte man unbedingt zum Arzt gehen. Das gilt auch bei grippeähnlichen Symptomen, Kopfschmerzen oder Entzündungen, rät das Portal »Klima Mensch Gesundheit«.

Tipp 6: FSME‑Impfschutz prüfen

FSME-Viren können eine Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten verursachen. In einigen Regionen sind mehr Zecken damit infiziert als in anderen – das sind die Risikogebiete. Dazu zählen laut BIÖG grob: Baden‑Württemberg, Bayern, das südliche Hessen, das südöstliche Thüringen, Sachsen und das südöstliche Brandenburg. Wer in diesen Gebieten lebt oder seinen Urlaub verbringt und Zecken ausgesetzt sein könnte, dem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine FSME‑Schutzimpfung.

Nach Angaben des BIÖG ergibt es auch jetzt zu Beginn der Zeckensaison noch Sinn, sich darum zu kümmern. Bereits 14 Tage nach der zweiten von drei Impfungen besteht bei den meisten ein Schutz, der für die laufende Saison zunächst ausreicht.

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