| Isabel Weinert |
| 04.11.2026 08:00 Uhr |
Auch bei Frauen ohne offensichtliche Beschwerden in den Wechseljahren verändert sich der Stoffwechsel. Ein Check ist ratsam. / © Adobe Stock/ChayTee
Diese nicht direkt spürbaren Veränderungen steigern das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf- und Lebererkrankungen, schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in einer Pressemitteilung. Dabei steige das Risiko für einen Typ-2-Diabetes nicht etwa von heute auf morgen, sondern schrittweise, so Professorin Dr. Julia Szendrödi, Präsidentin der DDG und Ärztliche Direktorin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und Klinische Chemie des Universitätsklinikums Heidelberg.
Die Expertin empfiehlt deshalb Frauen, die Wechseljahre als Anlass dafür zu nehmen, ihre Blutzucker-, Herz- und Leberwerte prüfen zu lassen. Besonders wichtig sei das, wenn es in der Verwandtschaft bereits Vorbelastungen gäbe, wie Übergewicht, Diabetes oder einen früheren Schwangerschaftsdiabetes. Gerade auch Frauen, die Letzteres hatten, seien gefährdet, später einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, und sollten spätestens in der Perimenopause ihren Stoffwechsel, ihr Gewicht und ihren Taillenumfang gezielt überprüfen lassen, so Szendrödi.