Experten empfehlen, besser schon bei leichten Symptomen Hilfe zu holen und nicht abzuwarten, bis der Alltag gar nicht mehr zu bewältigen ist. / © Getty Images/Maria Korneeva
Der Alltag mit seinen Herausforderungen ist wie immer, und trotzdem fühlt sich alles irgendwie schwerer an. Eine Depression muss nicht sofort tiefe Traurigkeit bedeuten, sondern kann sich schleichend bemerkbar machen. Wer sie jedoch früh erkennt, kann schneller gezielt gegensteuern. Darauf weist Jochen von Wahlert, Ärztlicher Leiter der Psychosomatischen Klinik in Bad Grönenbach, hin.
Oft werden solche Signale nach Erfahrung des Facharztes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Alltag leicht als Stress oder vorübergehende Erschöpfung abgetan. Man sollte sie aber ernst nehmen, wenn sie länger anhalten, mehrere Symptome neu auftreten und das Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen. Kommen Kernsymptome einer Depression hinzu, sollten Betroffene auf jeden Fall zum Arzt gehen.
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe nennt auf ihrer Webseite diese beiden Hauptsymptome für eine Depression:
Die Stiftung bietet online einen anonymen Selbsttest an. Wer sich durch neun Fragen klickt, die sich auf die Haupt- und Zusatzsymptome beziehen, erhält ein einschätzendes Ergebnis. Dazu gehören auch weiterführende Informationen sowie ein Wegweiser, wohin man sich für Hilfe wenden kann.