| Barbara Döring |
| 04.09.2026 12:00 Uhr |
Wenn Kinder mit Hunden im Haushalt aufwachsen, könnte das einer Asthmaentwicklung im späteren Leben vorbeugen. / © Getty Images/Catherine Delahaye
Für die Untersuchung dokumentierten Eltern von 368 neugeborenen finnischen Kindern, die mit oder ohne Haushund lebten, Ohrenentzündungen, Fieber und Antibiotikaeinnahmen bei ihren Babys von der neunten Lebenswoche bis zum ersten Lebensjahr. Als die Kinder zwei Monate alt waren, sammelten die Forschenden Staubproben vom Wohnzimmerboden der teilnehmenden Familien, um Bakterien und Pilze zu entnehmen.
Die Ergebnisse zeigen, dass hundeassoziierte Bakterien- und Pilzgattungen oder deren Kombinationen im Haushalt zu einer geringeren Prävalenz von Atemwegsinfektionen im ersten Lebensjahr beitragen. Zwar müsse noch überprüft werden, ob ein kausaler Zusammenhang besteht, es sei jedoch ein vielversprechender Ansatz für weitere Forschungen. »Wenn einige Atemwegsinfektionen bei Kindern durch mit Hunden assoziierte Mikroben verhindert werden können, kann dies möglicherweise auch das Risiko des Kindes verringern, später im Leben Asthma zu entwickeln«, sagt die leitende Forscherin Privatdozentin Dr. Anne Karvonen.