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Mit Hund im Haus
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Weniger Atemwegsprobleme bei Kindern

Ein Familienhund ist nicht nur ein treuer Begleiter und Spielgefährte. Er könnte auch zur Atemwegsgesundheit von Kindern beitragen. Darauf deutet eine Studie des Instituts für Gesundheit und Wohlfahrt in Helsinki hin.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 04.09.2026  12:00 Uhr

Für die Untersuchung dokumentierten Eltern von 368 neugeborenen finnischen Kindern, die mit oder ohne Haushund lebten, Ohrenentzündungen, Fieber und Antibiotikaeinnahmen bei ihren Babys von der neunten Lebenswoche bis zum ersten Lebensjahr. Als die Kinder zwei Monate alt waren, sammelten die Forschenden Staubproben vom Wohnzimmerboden der teilnehmenden Familien, um Bakterien und Pilze zu entnehmen.

Die Ergebnisse zeigen, dass hundeassoziierte Bakterien- und Pilzgattungen oder deren Kombinationen im Haushalt zu einer geringeren Prävalenz von Atemwegsinfektionen im ersten Lebensjahr beitragen. Zwar müsse noch überprüft werden, ob ein kausaler Zusammenhang besteht, es sei jedoch ein vielversprechender Ansatz für weitere Forschungen. »Wenn einige Atemwegsinfektionen bei Kindern durch mit Hunden assoziierte Mikroben verhindert werden können, kann dies möglicherweise auch das Risiko des Kindes verringern, später im Leben Asthma zu entwickeln«, sagt die leitende Forscherin Privatdozentin Dr. Anne Karvonen.

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