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Gesunde Zähne 
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Wieviel Fluorid benötigen Kinder zur Kariesprophylaxe?

Das Netzwerk »Gesund ins Leben« hat kürzlich Empfehlungen zur Kariesprävention mit Fluorid bei Säuglingen und Kindern veröffentlicht. Somit steht für die Altersgruppe von null bis sechs Jahren erstmalig eine einheitliche Handlungsempfehlung zur Verfügung. 
AutorKontaktPZ
AutorKontaktCarolin Lang
Datum 07.05.2021  14:00 Uhr

Erbsengroße Zahnpastamenge erst ab zwei Jahren

Im Alter von zwei bis zu sechs Jahren sollen die Zähne des Kindes zweimal täglich mit jeweils bis zu 0,25 g Zahnpasta mit 1000 ppm Fluorid geputzt werden. Das entspricht nun nicht mehr einer reiskorn- sondern erbsengroßer Menge. Die Eltern sollen mit dem Kind die Zähne putzen. Zudem kann ein dritter Putzgang in der Kita erfolgen, ebenfalls mit bis zu 0,25 g (erbsengroße Menge) Zahnpasta mit 1000 ppm Fluorid. Die Kinder sollen die Zahnpasta nicht selbst auftragen, das sollten die Betreuer übernehmen.

Fluorid-Überdosierungen vermeiden

Die Fluoridanwendung spielt eine wichtige Rolle in der Kariesprävention. Überdosierungen können jedoch zu Dentalfluorosen in den bleibenden Zähnen führen. Bei allen Altersgruppen sollten daher Zahnpflegeprodukte angewendet werden, die eine genaue Dosierung der empfohlenen Höchstmenge an Zahnpasta ermöglichen.

Die Autoren weisen darauf hin, dass Mengen wie »reiskorngroß« (0,125 g) oder »erbsengroß« (0,25 g) mit den derzeit üblichen Tuben nicht genau abmessbar seien. Für eine zuverlässige Dosierung wären fest angebrachte Dosierspender benötigt, die bislang jedoch nicht zur Verfügung stünden. In der Zwischenzeit empfehlen die Autoren daher Zahnpasten zu verwenden, die beispielsweise durch kleinere Tubenöffnungen und Veranschaulichung der empfohlenen Menge auf der Tube das Risiko einer Überdosierung verringern.

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