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Mundgesundheit
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Zahnpasta für jede Zielgruppe

Egal ob erhöhtes Parondontitis-Risiko, empfindliches Zahnfleisch oder Mundtrockenheit: In der Apotheke gibt es die passende Mundpflege für jeden Kunden. So punkten PTA bei der Beratung.
AutorKontaktVerena Schmidt
Datum 29.05.2026  08:00 Uhr

Rauchen färbt die Zähne

Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor für eine Parodontitis; es kann Entzündungen verstärken, deren Krankheitsverlauf beschleunigen und die Heilung des Zahnfleischs erschweren. PTA können Rauchern daher ebenfalls vorbeugend die genannten Zahncremes empfehlen.

Ein ästhetisches Problem für viele Raucher sind gelb-braune Zahnverfärbungen, die durch Nikotin- und Teerablagerungen auf dem Zahnschmelz entstehen. Spezielle Whitening-Zahnpasten enthalten oft stärkere Putzkörper. Pasten mit sehr hohen RDA-Werten wie etwa Elmex® Intensivreinigung (RDA etwa 160) oder ApaCare® Polish (RDA circa 180) sollten nur jeden zweiten Tag beziehungsweise maximal zweimal pro Woche angewendet werden.

Etwas sanfter sind etwa GUM® Original White (RDA etwa 135), Bioniq® White Filler Zahnpasta ohne Fluorid (kein genauer RDA-Wert angegeben, laut Hersteller im normalen/mittelabrasiven Bereich) und – besonders schonend – Pearls & Dents mit RDA 28. Alle eignen sich auch für die tägliche Anwendung. Die im Trend liegenden schwarzen Aktivkohle-Zahnpasten (zum Beispiel Curaprox® Black is White Kohlezahnpasta, RDA 50) sind ebenfalls relativ sanft zu den Zähnen, aber eher für oberflächliche, leichte Verfärbungen geeignet.

Wenn Speichel fehlt

Vor allem Senioren leiden häufig unter Mundtrockenheit, da die Speicheldrüsen im Alter weniger Flüssigkeit produzieren. Medikamente und Erkrankungen verschärfen das Problem oft zusätzlich. Fehlt Speichel, steigt das Kariesrisiko: Die Zähne werden nicht mehr richtig umspült, Säuren können nicht adäquat abgepuffert werden und es hapert bei der Remineralisierung des Zahnschmelzes. Auch Bakterien haben im trockenen Mund bessere Wachstumsbedingungen. Neben Karies entstehen so auch leichter Entzündungen der Mundschleimhaut.

Kariesschutz ist für Betroffene also besonders wichtig: Zur Remineralisation der Zähne sollten sie auf eine Zahnpasta mit hohem Fluoridgehalt achten. Tipp: Den Mund nach dem Zähneputzen nicht mit Wasser ausspülen, damit die Zahncreme länger einwirken kann.

Neben verschiedenen Speichelersatz- oder befeuchtenden Produkten wie Mundgelen, Mundspülungen oder -sprays, die zusätzlich zum Zähneputzen verwendet werden, können PTA bei Mundtrockenheit etwa GUM® Hydral® Zahnpasta zur Befeuchtung empfehlen. Auch TePe Pure™, eine sanfte fluoridhaltige Zahnpasta ohne Schaum, ist speziell bei empfindlichem Zahnfleisch und trockenem Mund geeignet.

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