| Barbara Döring |
| 03.02.2026 10:00 Uhr |
Nicht immer lässt sich eine belastende Situation am Arbeitsplatz vermeiden. Dennoch ist es wichtig, mit seinem Vorgesetzten darüber zu sprechen und möglichst Ideen einzubringen, was verbessert werden könnte. Viele Arbeitgeber haben bereits Maßnahmen zur beruflichen Gesundheitsförderung etabliert, etwa Achtsamkeitstage oder Räume für Mitarbeiter, wo sie sich ausruhen oder ihre Mittagspause verbringen können. »Bei uns in der Klinik ist es gang und gäbe, in der Mittagspause einmal rauszugehen, sich ein paar Minuten die Füße zu vertreten, die Natur in sich aufzusaugen, durchzuatmen«, berichtet Stierle. Solche kleinen Maßnahmen können schon helfen.
Auch sich Termine mit sich selbst in den Kalender einzutragen und fünf Minuten Achtsamkeitstraining zu machen. »Zum Beispiel nimmt man die Postkarte aus dem letzten Urlaub aus der Schublade und versetzt sich für zwei, drei Minuten an diesen Ort, um wieder runterzukommen«, erklärt Stierle. Oder man atmet kurz durch, wenn eine Aufgabe erledigt ist und nimmt diese Situation ganz bewusst wahr, bevor man sich der nächsten Aufgabe widmet. So kann schon eine Minute Pause helfen, das Stresserleben erheblich zu reduzieren und zu einem ausgeglichenen Arbeitsalltag beitragen.