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GeriPain
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Im Alter möglichst schmerzfrei

Ältere Menschen sind oft hart im Nehmen. Sie erdulden Schmerzen und klagen nicht, berichten womöglich nebenbei darüber, weil das »ja zum Altwerden dazugehört«. Umso wichtiger, diese stets wachsende Patientengruppe im Hinblick darauf gezielt anzusprechen und zu beraten. Dafür plädiert auch die S3-Leitlinie »Schmerzmanagement bei GERiatrischen PAtIeNt:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN)«.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 23.02.2026  08:00 Uhr

Bewegt bleiben

Auch nicht medikamentöse Maßnahmen bringen Linderung. Diese Therapien kommen unabhängig von einer Demenz bei allen Schmerzgeplagten zum Einsatz. Dazu gehören Physio- und Ergotherapie, also sogenannte bewegungsbasierte Interventionen für Menschen mit Schmerzen in Muskulatur und Skelett. Auch sogenannte »Mind-Body-Übungen«, zu denen Yoga, Tai Chi oder Qigong zählen, können bei geriatrischen Schmerzpatienten ohne Demenz die Symptomatik bessern. GeriPain empfiehlt außerdem Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie, um bei alten Menschen ohne Demenz Schmerzen zu reduzieren. Dazu zählen auch achtsamkeitsbasierte Methoden, die allgemein das Wohlbefinden steigern. Musik und digitale Rehamaßnahmen, die helfen, die körperliche Aktivität zu erhöhen, kommen zusätzlich infrage.

Die Leitlinie empfiehlt die folgenden Maßnahmen nicht, spricht sich aber auch nicht dagegen aus: Aromatherapie, Massagen, Reflexzonentherapie, spezielle Formen der Gruppentherapie, passive Bewegungsübungen sowie die sogenannte kraniale Stimulation.

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