| Isabel Weinert |
| 08.09.2026 12:00 Uhr |
Eine schmerzlindernde Betäubung unter den Wehen, eine Periduralanästhesie, scheint das Baby nicht zu gefährden. / © Adobe Stock/Kati Finell
Dafür wurden die Daten von knapp 496.000 Frauen erhoben, die an NHS-Krankenhäusern in Schottland zwischen der 24. und der 42. Schwangerschaftswoche vaginal oder durch ungeplanten Kaiserschnitt entbunden hatten. Untersucht wurden die Daten vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2019. Dabei zeigte sich, dass die Sterblichkeit von Neugeborenen infolge neurologischer Probleme binnen 28 Tagen nach der Geburt sowie infolge anderer Todesursachen bei denjenigen Kindern, deren Mütter unter den Wehen eine Epiduralanästhesie erhielten, verglichen mit denjenigen, die ihre Kinder ohne diese Betäubung auf die Welt brachten, nicht klinisch relevant erhöht war. Es existierte keine Assoziation zwischen einer PDA unter der Geburt und der Sterblichkeit oder anderen Schädigungen der Säuglinge.
Als PDA bezeichnet man ein schmerzlinderndes Verfahren, bei dem Mediziner Nerven um die harte Rückenmarkshaut herum mit einem starken Schmerzmittel betäuben. Das dämmt die Schmerzen infolge der Wehentätigkeit ein.