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Frisée, Radicchio und Co.
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Salat bitte bitter!

Radicchio, Frisée, Chicorée, Rucola und Asia-Salate bringen Farbe, Charakter und ernährungsphysiologischen Mehrwert auf den Teller. Bitteres sollte nicht weggezüchtet oder -geschnitten, sondern vielmehr klug kombiniert werden.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 26.05.2026  12:00 Uhr

Frisch, knackig, dunkel

Beim Einkauf sollten die Blätter frisch, prall und sortentypisch gefärbt sein. Welke Ränder, schleimige Stellen oder muffiger Geruch sprechen gegen Qualität. Radicchio darf fest geschlossen sein, Frisée lebendig kraus wirken, Asia-Salate sollten nicht schlapp oder gelblich sein.

Zu Hause gehören bittere Salate ins Gemüsefach – locker in ein feuchtes Tuch eingeschlagen oder in einer Box gelagert. Geschnittene Salate rasch verbrauchen; Dressing erst kurz vor dem Essen zugeben. Chicorée lagert am besten lichtgeschützt, da Licht Grünfärbung und Bitterkeit fördern kann.

Bittere Salate können übrigens mehr als Beilage: Mit Hülsenfrüchten, Ei, Fisch, Käse, Vollkornbrot, Kartoffeln oder Nüssen werden sie sättigend und nährstoffreich. Lauwarm mit Ofengemüse, gebratenen Pilzen oder Spargel serviert, wirken sie weniger »salatig«, mehr wie eine vollwertige Mahlzeit.

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