Beim Einkauf sollten die Blätter frisch, prall und sortentypisch gefärbt sein. Welke Ränder, schleimige Stellen oder muffiger Geruch sprechen gegen Qualität. Radicchio darf fest geschlossen sein, Frisée lebendig kraus wirken, Asia-Salate sollten nicht schlapp oder gelblich sein.
Zu Hause gehören bittere Salate ins Gemüsefach – locker in ein feuchtes Tuch eingeschlagen oder in einer Box gelagert. Geschnittene Salate rasch verbrauchen; Dressing erst kurz vor dem Essen zugeben. Chicorée lagert am besten lichtgeschützt, da Licht Grünfärbung und Bitterkeit fördern kann.
Bittere Salate können übrigens mehr als Beilage: Mit Hülsenfrüchten, Ei, Fisch, Käse, Vollkornbrot, Kartoffeln oder Nüssen werden sie sättigend und nährstoffreich. Lauwarm mit Ofengemüse, gebratenen Pilzen oder Spargel serviert, wirken sie weniger »salatig«, mehr wie eine vollwertige Mahlzeit.

Frisch und sommerlich: Zitronenpasta mit Radicchio, grünem Spargel und Ricotta / © Getty Images/Generiert mit KI
Für zwei Personen: 180 g kurze Pasta in Salzwasser al dente garen. Währenddessen 250 g grünen Spargel waschen, die holzigen Enden entfernen und die Stangen schräg in Stücke schneiden. 1 kleinen Radicchio halbieren, den Strunk teilweise entfernen und die Blätter in grobe Streifen schneiden. In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und den Spargel darin etwa 4 bis 5 Minuten anbraten, bis er bissfest ist. Dann den Radicchio zugeben und nur 1 bis 2 Minuten mitbraten, damit er leicht zusammenfällt, aber seine Farbe und Struktur behält. Mit 1 TL Honig, 1 EL Zitronensaft, etwas Bio-Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pasta abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Pasta mit 2 bis 3 EL Kochwasser in die Pfanne geben und alles locker vermengen. Auf zwei Teller verteilen, 100 g Ricotta klecksweise darauf geben und nach Wunsch mit 2 EL gerösteten Pinienkernen oder Walnüssen bestreuen. Guten Appetit!