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Kapuzinerkresse
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Scharfe Pflanze mit Heilkraft

Die Kapuzinerkresse mit ihren leuchtenden Blüten ist weit mehr als eine dekorative Gartenpflanze. In Blättern, Blüten und jungen Samenständen stecken Senfölglykoside, aus denen beim Zerkleinern scharf schmeckende Isothiocyanate entstehen. Das macht die Pflanze für die Naturheilkunde ebenso interessant wie für die Küche.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 24.07.2026  08:00 Uhr

Pfeffrige Würze

Junge Blätter schmecken frisch-grün und anschließend deutlich kresse- bis senfartig. Sie passen fein geschnitten in Kräuterquark, Salate, Eierspeisen oder auf ein Butterbrot. Die Blüten sind milder und eignen sich als essbare Dekoration. Unreife grüne Samenstände kann man in Essigsud einlegen und ähnlich wie Kapern verwenden. Daher wird die Kapuzinerkresse gelegentlich auch Kapernblume genannt.

Damit sich  Senföl bildet, sollten Blätter und Blüten zerkleinert oder gründlich gekaut werden. Für kalte Speisen gibt man sie am besten erst unmittelbar vor dem Servieren hinzu. Große Mengen sind weder geschmacklich noch für empfindliche Mägen sinnvoll: Kapuzinerkresse ist eher ein Würzkraut als Salatbasis.

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