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Tipps gegen Übelkeit und Co.
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Schwangerschaft – so beschwerdefrei wie möglich

In der Schwangerschaft können hormonelle und körperliche Veränderungen zahlreiche Beschwerden verursachen. Mit gezielten Tipps lassen sich etwa Übelkeit, Rückenschmerzen, Sodbrennen oder Ödeme oft vermeiden oder zumindest lindern.
AutorKontaktJudith Schmitz
Datum 29.06.2026  08:00 Uhr
Schwangerschaft – so beschwerdefrei wie möglich

Übelkeit und Erbrechen plagen viele Schwangere besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel. Meist ist es aber spätestens nach der 16. Schwangerschaftswoche im zweiten Trimenon geschafft. Auslöser für die Übelkeit ist der Anstieg der Hormone Estrogen und hCG (humanes Choriongonadotropin), aber auch Schlafmangel, ein niedriger Blutzucker oder Gerüche tragen zum flauen Magen bei. Hebamme Juliane Schäfer und Physiotherapeutin Stefanie Gruner raten Betroffenen in ihrem Buch »Der kleine Schwangerschafts-Coach«, nur das zu essen und zu trinken, was sie mögen. Alkohol und Tabak sind tabu, Blähendes und schwer Verdauliches sollte man besser meiden und auch auf Kaffee sollte man bei Übelkeit möglichst verzichten.

Gut verträglich sind etwa warme Speisen wie Haferschleim, Kartoffelpüree, Naturjoghurt und Nudeln. Bei starker Übelkeit ist es besser, in kleinen Portionen über den Tag verteilt zu essen, etwa Zwieback und Banane. Gut für den Magen sind zudem Tees mit Kamille, Fenchel, Ingwer und Melisse.

Manchen Schwangeren hilft gegen die Übelkeit auch ein homöopathisches Mittel wie Nux Vomica sowie Akupunktur. Die Autorinnen weisen außerdem darauf hin, die Zähne nicht sofort nach dem Erbrechen zu putzen, sondern mindestens eine halbe Stunde später, um den Zahnschmelz nicht anzugreifen. Wichtig: Wer weder Flüssigkeit noch Nahrung bei sich behält, sollte mit dem Frauenarzt sprechen. Eventuell ist dann ein kurzzeitiger stationärer Aufenthalt mit Infusionstherapie notwendig.

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