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Autofahren
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Sicherheit im Straßenverkehr

Die aktive Teilnahme am Straßenverkehr verlangt rasche Reaktionsfähigkeit sowie ein gutes Seh- und Konzentrationsvermögen, das die komplexen Zusammenhänge erfasst. Störfaktoren gibt es etliche. Dauerhaft auf die Selbstständigkeit verzichten, die das Autofahren bringt, müssen jedoch die wenigsten.
AutorKontaktKatja Renner
Datum 30.10.2020  15:30 Uhr

Alles so schön bunt

Für Alkohol existiert die 0,5 Promillegrenze. So etwas gibt es für Drogen nicht. Das ist jedoch kein Freifahrtschein für Drogenkonsum bei jungen Leuten. Auch Cannabis und andere sogenannte leichte illegale Drogen wirken auf die Reaktionsfähigkeit. Anders als beim Alkohol, der stündlich um 0,1 bis 0,2 Promille abgebaut wird, hat zum Beispiel Cannabis eine Halbwertszeit von zwei bis fünf Tagen. Hier lässt sich der Einfluss der konsumierten Menge auf die Reaktionsfähigkeit nur schwer abschätzen. Stimulanzien wie Amphetamine oder hoch dosierte Energiedrinks werden immer wieder konsumiert, um die Müdigkeit zu unterdrücken. Doch auch Psychostimulanzien beleben nur kurzfristig und gaukeln dem Konsumenten eine Reaktionsfähigkeit vor, die in Wahrheit erheblich schlechter ist als er sie einschätzt. Das bringt Risiken im Straßenverkehr mit sich. Wer unter Drogeneinfluss an einem Unfall beteiligt ist, der hat mit einem zumindest zeitweiligen Führerscheinentzug zu rechnen. Darüber sollten vor allem auch Eltern ihre Kinder aufklären.

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